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    muadeep
    muadeep schrieb 27.01.2010, 12:43 Uhr
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    Reiki

    Was ist Reiki?

    Der Begriff Reiki stammt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt ‚Universale Lebensenergie’. Das Wort setzt sich aus zwei Silben zusammen: ‚Rei’ beschreibt den allumfassenden Aspekt dieser Energie, ‚Ki’ meint den Fluss einer vitalen Kraft durch jedes Lebewesen in individueller Ausprägung. Reiki ist also eine Energie, die auf einer bestimmten Frequenz schwingt. Doch auch die Behandlungspraxis, die sich diese Energie zunutze macht, heißt Reiki (bzw. Reiki-Sitzung, Reiki-Anwendung, Reiki-Unterstützung o.ä.). Entwickelt hat sie der japanische Gelehrte Dr. Mikao Usui (1864-1926). Andere Worte für Reiki sind übrigens Prana (Sanskrit), Qi (Chinesisch) oder Pneuma (Griechisch). All diese Begriffe bezeichnen die Vorstellung einer universellen Energie als Grundlage allen Lebens. Mit Religion, die ja vom Menschen geschaffen ist, hat Reiki allerdings nichts zu tun, sondern folgt wie alles andere den universellen Gesetzen der Natur. Das System des Reiki ist eine derweil weltweit verbreitete Behandlungsmethode, die sich als Ergänzung zu medizinischen Therapien und anderen Heilpraktiken versteht. In Deutschland ist Reiki dem Bereich der Alternativmedizin untergeordnet.


    Wie verläuft eine Reiki-Anwendung?

    Während einer Reiki-Anwendung übermittelt der/die Reiki-Praktizierende die Reiki-Energie per Handauflegen an sich selbst oder andere. Dies geschieht, indem er/sie seine/ihre Hände auf oder über einzelne Körperbereiche hält, die zumeist mit bestimmten Chakren (Energiezentren) verbunden sind. Währenddessen liegt der/die EmpfängerIn in der Regel auf einer Massageliege. Kleidung wird anbehalten. Selbstverständlich kann die Anwendung auch im Sitzen erfolgen, z. B. wenn nur Kopf und Hals behandelt werden sollen. Eine Reiki-Anwendung kann 20-60 min., aber auch länger dauern.


    Wie wirkt Reiki?

    Auf viele Menschen wirkt Reiki wie ein ‚Kurzurlaub’. Der/die EmpfängerIn einer Reiki-Anwendung erlebt diese oft als wohltuend, entspannend und harmonisierend. Manch einer schläft dabei auch ein. Die Nachwirkung einer Reiki-Anwendung kann sich in Form gesteigerter Vitalität, Tatkraft und Lebensfreude zeigen.

    Reiki regt den Stoffwechsel an und wirkt entschlackend. Zudem aktiviert es die Selbstheilungskräfte des/r Empfängers/in auf mehreren Ebenen: körperlich, mental, emotional und spirituell. Dadurch können Heilungsprozesse beginnen oder beschleunigt werden. Eventuell zeigen sich also während einer Sitzung oder im Nachhinein sogenannte Heilreaktionen. Akute Symptome etwa gelangen rascher zu ihrem Höhepunkt und klingen dementsprechend schneller ab. Latent vorhandene, bisher vielleicht noch nicht entdeckte Störungen/Blockaden können zutage treten. Dies kann sich z. B. in Form einer kleinen Erkältung, allgemeinen Unwohlseins o. ä. zeigen. In der Naturheilkunde spricht man diesbezüglich von der ‚Erstreaktion’ oder ‚Erstverschlimmerung’. Wenn es hierzu kommt, dauert dies in der Regel nicht länger als 24 Std..

    Erfahrungsgemäß fließt Reiki beim Klienten dorthin, wo es gebraucht wird. Reiki kann nicht überdosiert werden. Jede(r) bekommt soviel, wie er/sie benötigt, nicht mehr. Reiki ist eine natürliche Anwendungsmethode und frei von jeglichen Nebenwirkungen.
    Langfristig stärkt Reiki bei regelmäßiger Anwendung das Immunsystem und fördert sowohl persönliche Entwicklung als auch spirituelles Wachstum. Reiki kann ein Weg der Selbstfindung sein.



    Wann kann Reiki angewendet werden?


    Körperlich bei:

    diversen Schmerzen (z. B. Migräne, Rückenschmerzen u.a.)
    Entzündungen
    Magenproblemen
    Kreislaufbeschwerden
    Hautkrankheiten
    Schwereren Erkrankungen (ggf. begleitend zur medizinischen Behandlung, z.B. Chemotherapie)
    nach chirurgischen Eingriffen (zur Förderung/Beschleunigung der Heilung)
    u. a.


    Mental bei:

    Depressionen
    Ängsten
    Schlafstörungen
    Unruhe, Nervosität
    Burnout
    u. a.


    Emotional bei:

    Trauer
    Stress
    Liebeskummer
    Unsicherheit
    Einsamkeit
    u. a.

    ... oder aber schlicht und einfach zum entspannen ...

    Besprechen

    Die Kunst des Besprechens, auch 'Raten','Brauchen', 'Böten', 'Beschreien' oder 'Pusten' genannt, ist eine sehr alte Heilkunde, vielleicht sogar die älteste überhaupt. Vor allem in ländlichen Gebieten war sie einst sehr verbreitet. In fast jedem Dorf lebte nämlich eine weise Frau, die Krankheiten durch das Deklamieren verschiedener Sprüche zu lindern und heilen vermochte. Jahrhundertelang trug man diese Gebete aus den verschiedensten Ländern und Religionen zusammen. Die weisen Frauen gaben sie an ihre Töchter, Enkelinnen oder andere Frauen innerhalb ihrer Familie weiter ...

    Heute erfreut sich die Kunst des Besprechens wieder zunehmender Beliebtheit. Insbesondere Patienten mit Gürtelrose, Warzen, Akne oder Neurodermitis wird sie von ihren Ärzten immer häufiger empfohlen. Besprochen werden können freilich weitaus mehr Beschwerden als nur Hauterkrankungen, von denen hier nur einige genannt seien: Kopfschmerzen/Migräne, Rückenschmerzen und andere Schmerzen, diverse Allergien und Entzündungen (z. B. auch in Gelenken), Knochenbrüche und Wunden, Flechtenerkrankungen, Herpes, Zysten, Verbrennungen/Erfrierungen u.v.m..

    Geistige Wirbelsäulenbegradigung

    Hinsichtlich unseres sowohl physischen als auch psychischen Wohlbefindens kommt der Wirbelsäule eine zentrale Rolle zu; ihre Ausrichtung bildet eine entscheidende Grundlage für unsere Gesundheit. Dies wussten bereits die alten Hochkulturen. Zahlreiche Aufzeichnungen und Darstellungen, ob aus China, Ägypten, Griechenland oder dem Römischen Reich, bezeugen mehrfach gezielte Manipulationen der Wirbelsäule. Hippokrates (um 460-370 v. Chr.) hatte es z. B. verstanden, "durch einen schnellen Ruck" Fehlstellungen einzelner Wirbel zu korregieren. "Im Falle einer Krankheit betrachte man zuerst die Wirbelsäule", lautete sein Motto. Und Galenus (um 129-216 n. Chr.), ein anderer brillanter Arzt der Antike, widmete der Behandlung der Wirbelsäule insgesamt 22 Bände.

    In den indischen Veden, den heiligen Schriften des Hinduismus, finden wir den Begriff der Kundalini-Energie, die gemäß der tantrischen Lehre jedem Menschen innewohnt. Symbolhaft vorgestellt als zusammengerollte Schlange, die am unteren Ende der Wirbelsäule ruht, kann diese Kraft, einmal erweckt, aufwärts entlang der Wirbelsäule bis zum Scheitel gelangen und spirituelle Transformation bewirken. Im freien, ungestörten Fluss der Kundalini begründen die Hinduisten ihr Potential zur Erhaltung und Regeneration ihrer Lebenskräfte.

    Manch einem Vertreter unserer Kultur mögen solche Vorstellungen wenig vertraut sein. Doch wissen auch wir längst, dass die Wirbelsäule der Hauptinformationskanal unseres zentralen Nervensystems ist. Als Trägerin des Skelettes übermittelt sie Botenstoffe und Nervenimpulse zwischen den Schaltstellen unseres Gehirns und allen Organen bis hin zur letzten Zelle.

    Verschobene einzelne Wirbel, Skoliosen, ein schiefes Becken oder andere Fehlstellungen der Wirbelsäule können nicht nur Rücken- oder Kniebeschwerden auslösen, sondern letztlich alle möglichen Bereiche unseres Systems (Organe, Nerven, Psyche ect.) beeinträchtigen, was auch zu chronischen Erkrankungen wie Schulter-/ Nackenschmerzen, Migräne, Asthma, Depressionen u.a. führen kann. Umgekehrt zeigen erfahrungsgemäß verschiedenste Belastungen, ob körperlich oder psychisch, ihre Auswirkungen oft auch in Wirbelsäule und Rücken, z. B. in Form von Verspannungen oder muskulären Verhärtungen. Längst haben diese Zusammenhänge ihren Weg in den Volksmund gefunden. Denken wir nur einmal an Äußerungen wie "Die Angst sitzt mir im Nacken", "kein Rückgrat haben" oder "kreuzfidel sein".

    Aus der Perspektive des Geistigen Heilens ist die Wirbelsäule unser Erinnerungsspeicher. Als solcher enthält sie energetische Muster und Blockaden, die Informationen über unser gesamtes System beinhalten (körperlich, mental, emotional, spirituell). Je nach Glaubensrichtung kann es sich hierbei auch um Auswirkungen vorgeburtlicher Ereignisse handeln.

    Mit der geistigen Wirbelsäulenbegradigung soll die natürliche bzw. göttliche Ordnung des menschlichen Systems wiederhergestellt werden. Sie geschieht innerhalb nur weniger Momente und hat zum Ziel, diverse Haltungsfehler zu mindern sowie eventuelle Beinlängendifferenzen auszugleichen. Bereits vorhandene degenerative Folgen einer Fehlstellung (Verschleiß) können allerdings natürlich nicht rückgängig gemacht werden. Dieses Verfahren erfolgt nichtinvasiv und - trotz seiner Kraft - äußerst sanft.

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